Über mich

Inge Patsch

Jahrgang 1952, 2 Kinder und 5 Enkelkinder sind das Wesentliche

 

Ja, und für mich wurde die Theorie der Logotherapie zu einer treue Freundin. Vor dreißig Jahren zog mich die Lehre von Viktor E Frankl in ihren Bann und ließ mich nie mehr los.

Es gab Zeiten, da fragte ich mich: Wie konnte ich ohne Logotherapie leben?

Meine Begeisterung findet seit 15 Jahren ihren Ausdruck in den Lehrgängen für logotherapeutische Lebensberatung, die ich gemeinsam mit meinem Team anbiete. Die Verstehbarkeit dieser Sinnlehre war für mich das Wichtigste. So bewältigte einige schwierige Lebenssituationen mit praktischen anwendbaren Möglichkeiten.

"Ich muss mir von mir nicht alles gefallen lassen!" Dieser Satz ist sicher nicht nur für mich zu einem Fels geworden, der Halt gibt. Niemand muss ich zu viel Selbstmitleid oder schlechte Laune von sich gefallen lassen.

 

2002 habe ich das Tiroler Institut für Logotherapie mit Günter Funke gegründet und allmählich wurde daraus ein beliebter Treffpunkt für Menschen, die sich mit dem Thema Sinn in ihrem Leben beschäftigen möchten.

 

Mir lag die Aktualität der Logotherapie und Existenzanalyse immer sehr am Herzen und so veranstalte ich seit 2005 Kongresse und Tagungen zu unterschiedlichen Themen.

 

Im Oktober 2021 plane ich mit meinem Team die nächste Tagung am Tiroler Bildungsinstitut Grillhof in Vill bei Innsbruck. Mir beschäftigt das Thema Zivilcourage schon lange und dafür braucht man auch Mut.

 

Die Literatur gehört für mich neben der Musik wohl zur größten Quelle von Inspiration. Selbst zu schreiben ist Herausforderung und schenkt manchmal Zufriedenheit.




Geschichte zur Inspiration

aus: "Mich in meinem Leben finden"

Im Alter von fünfzig Jahren wurde ich arbeitslos und innerhalb von drei Monaten hatte ich mich bei mehr als dreißig Stellen beworben. Von den meisten Firmen erhielt ich keine Rückmeldung und jene, die sich die Mühe einer Absage machten, schrieben mir, dass ich überqualifiziert sei, was so viel bedeutet wie: zu alt und zu teuer. Nach drei Monaten war mir klar, mehr Energie in neuerliche Bewerbungen zu stecken hatte keinen Sinn. So wagte ich den Schritt in die berufliche Selbständigkeit und zwar in den Bereich der Erwachsenenbildung. Diese kannte ich bisher nur von der Teilnehmerinnenseite und von meiner Ausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse. Mich hat die Sinnlehre von Viktor E. Frankl begeistert, doch die Logotherapie beruflich auszuüben, daran hatte ich nie gedacht. Im Blick zurück kommt es mir fast wie ein Märchen vor. Im Märchen müssen die Helden, bevor sie glücklich bis an ihr Ende leben, jede Menge an Schwierigkeiten überwinden. Ganz ähnlich ist es im Leben.


Meine Bücher

Taschenbuch

12. Auflage