+++INFORMATION FÜR DIE PRESSE+++INFORMATION FÜR DIE PRESSE+++


Und? . . . Trotzdem!

© APA Picturedesk

Tagung zum 25. Todestag von Viktor E. Frankl
Freitag. 2 September 2022

9.00 - 17.00

Konzert mit Erika Pluhar 19.00 

Haus der Musik, Großer Saal, Innsbruck


 

In diesen schwierigen Zeiten sind die Suche und die Nachfrage nach neuer Sinngebung mit neuen Begründungen unendlich groß. Wir erleben derzeit eine Schwächung gesellschaftlicher Systeme und ein wildes Suchen nach einer Lebensordnung, die Sicherheit bietet und Erfolg garantiert.

 

 

Mit der Tagung „Und?…Trotzdem!“, die genau am 25. Todestag von Viktor E. Frankl, am 02. September 2022 stattfindet, versucht das Tiroler Institut für Logotherapie und Existenzanalyse das Bedürfnis nach Sinn und vertrauensvoller Gewissheit im Leben anzuregen und zur Verantwortungsfreude zu ermutigen.

 

Die Sinnlehre von Viktor E. Frankl erfährt – besonders in diesen herausfordernden Zeiten – großen Zuspruch. Im Mittelpunkt von Frankl's Sinnlehre steht das „Trotzdem“, welches jeder Mensch auf seine Weise beleben kann – besonders, wenn das Alltägliche schwieriger wird und die Gedanken an die Zukunft belastend sein können.

 

Das TILO ehrt mit der Tagung zum 25. Todestag das geistige Erbe von Viktor E. Frankl und feiert zugleich das 20-jährige Bestehen. Gegründet wurde es von Inge Patsch und Günter Funke im August 2002 mit dem Anliegen, die Sinnlehre von Viktor E. Frankl einer breiten Öffentlichkeit - besonders in Österreich - bekannt zu machen.

 

Diesem Ziel widmet sich auch diese Tagung. Referentinnen und Referenten werden unter anderem sein: Erika Pluhar, Barbara Pachl-Eberhart, Anna Ratheiser und Clemens Sedmak.

 

Mehr Details zu den Referenten finden Sie hier

 



Viktor E. Frankl und seine Sinnlehre von A – Z 

Hier ist eine Auswahl von drei Selbstlauten, natürlich haben wir auch O und U und alle Mitlaute. Sollten Sie Interesse haben, bitte gerne melden.

 

A         Alpinist Viktor Frankl

Bei allen Werten, die Viktor Frankl in seinem Leben mit Begeisterung verwirklicht hat, war das Bergsteigen und die Natur mehr als ein Gegenpol zu seiner Geistigkeit. Sein Bergführer-abzeichen des Alpenvereins war ihm – lt. Elli Frankl – wichtiger als seine Ehrendoktorate. In der Rax trägt ein Klettersteig seinen Namen.

 

E          Elli Frankl

In der Reihe „Menschenbilder“ des ORF gibt es ein Gespräch mit Elli Frankl. „Mein Mann war noch ein Mann des vorigen Jahrhunderts und da hat die Frau eine andere Stellung gehabt, wie heute und ich habe alles gemacht, aufgeräumt, gekocht, gewaschen, gebügelt, geschrieben, alles. Es war nicht leicht, er hat mir dann diktiert und ich habe durchschnittlich jeden Tag einen 14-Stunden-Tag gehabt. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde es war leicht, aber es war ein erfülltes Leben.“

 

I           Innsbruck

Viktor Frankl hat den Text „Synchronisation in Birkenwald“ auch einem Innsbrucker Freundeskreis vorgelesen. Ludwig von Ficker, Herausgeber des „Brenner“, der große verehrungswürdige Trakl- und Kraus-Freund, lernte ihn kennen und erbat sich das Manuskript, das er 1948 in seiner Zeitschrift abdruckte. Nur wer weiß, wer Ludwig von Ficker gewesen ist, kann die ganze Bedeutsamkeit dieser Ehrung eines Zeitgenossen und seiner Botschaft ermessen. Frankl wählte für den „Brenner“ das Pseudonym Gabriel Lion – eine Verbindung des Vornamens seines Vaters mit dem Mädchennamen seiner Mutter."