„Ich spreche zu Ihnen von Mensch zu Mensch
und bitte um Verständnis,
aber ich halte es für das geringere Übel,
einen geschätzten Menschen zu verletzen
als das eigene Gewissen.“
Viktor E. Frankl im Juni 1945 in einem Brief

MUTanfälle statt Wutanfälle
Ein Wochenende am Attersee im Mai mit Inge Patsch und Walter Anyanwu
Wut ist nichts anderes als der leidenschaftliche Wunsch, dass sich die Dinge ändern mögen.
Wut ist häufig ein Zeichen dafür dass man sich besonders intensiv mit dem Leben auseinandersetzt.
Rachel Naomi Remen
In unserer Zeit, in der viele Menschen um Harmonie bemüht sind und jeden Konflikt vermeiden wollen, wächst die Wut im Inneren. Sei es durch Ungerechtigkeiten oder Missverständnisse, durch Gleichgültigkeit oder Respektlosigkeit. Staut sich die Wut zulange auf, weil man aus falsch verstandener Rücksichtnahme, zulange geschwiegen hat, dann geschieht es, dass man im unpassendsten Moment explodiert.
LOGOTHERAPEUTIN & AUTORIN
Inge Patsch
Die Sinnlehre von Viktor E. Frankl begleitet seit mehr als drei Jahrzehnten mein Leben. Die Existenzanalyse und Logotherapie hat mich seelisch und geistig bereichert und so konnte ich einige körperliche Zwischenfälle bewältigen.
Die Inspiration von Viktor Frankl zum Sinn hat meine Lebensfreude genährt, meine Begeisterung befeuert und meine Dankbarkeit dem Leben gegenüber gestärkt. Die Erkenntnis, dass Hingabe für etwas Wertvolles das Beste ist, mein Leben zu gestalten, bereichert und ermutigt mich noch immer.
„Wenn nicht ich es tue, wer soll es dann tun?
Und wenn ich es nicht jetzt tue – wann soll ich es tun?
Und wenn ich es nur für mich tue – was bin ich dann?“
Rabbi Hillel
haben wir uns immer erst zu fragen,
wieweit die Zeit anzuklagen ist.